Ich finde gar nicht, dass sich Politiker und Volk einig sind, dass es ohne BGE nicht geht.
Ich halte die ganze Denkweise für falsch, es wird kein BGE geben. Und falls doch, wird dies zum Niedergang der entsprechenden Volkswirtschaft führen, weil dem BGE ein zu unterkomplexes (sehr linkes) Menschenbild zu Grunde liegt, sowie weitreichende ökonomische Unkenntnis.
Die „Feldversuche“, zumindest die, die ich mitbekommen habe, sind auch vollkommen ungeeignet, die potentiellen Probleme zu erfassen.
Hier herrscht Wunschdenken. Natürlich wirkt sich ein zeitlich begrenztes Projekt nicht direkt auf die Erwerbsarbeit aus, wer kündigt seinen Job, wenn der Geldsegen absehbar wieder vorbei sein wird? Ich würde es nicht tun, aber ich würde es unmittelbar machen, wenn ich tatsächlich nicht mehr arbeiten müsste!
Das zweite Problem, ist das der Finanzierung und Inflation, auch die ist in einem lokalen Projekt nicht abbildbar. Im besten Fall, wird, bei gleichbleibender Arbeitsleistung das zusätzliche Geld weginflationiert (mehr Geld bei gleichem Warenangebot). Im schlechtesten Fall, haben die das Nachsehen, die arbeiten gehen.
Ich halte das BGE für eine paradoxe Utopie, eine Art Kommunismus 2.0 welcher auch genauso scheitern wird.
Natürlich brauchen wir einen Umbau der Wirtschaft, aber den sehe ich eher in Konzepten, wichtige Arbeiten (die sonst nicht stattfänden) staatlich oder besser: demokratisch zu organisieren. Das könnte man sogar über die Geldpresse finanzieren, denn so lange Werte geschaffen werden, bleibt die Inflation überschaubar.
Man könnte etwa an jeden Bürger monatlich „Wirtschafts- und Forschungsbonuspunkte“ ausgeben, die dieser dann bestimmten geprüften Wirtschafts- und Forschungsprojekten zukommen lassen kann. Nur als Beispiel für eine Demokratisierung.
Redaktion
5 Jahre vor
Die zweite Seite (Gegenstimme) hatten Sie auch gelesen?
Kühne
5 Jahre vor
Das sehe ich auch so, es wiederspricht jeglicher Natur. Mit den BGE wird weiter das denken den Menschen abtrainiert um sich gedanken über ihr sein zu machen.
Ich finde gar nicht, dass sich Politiker und Volk einig sind, dass es ohne BGE nicht geht.
Ich halte die ganze Denkweise für falsch, es wird kein BGE geben. Und falls doch, wird dies zum Niedergang der entsprechenden Volkswirtschaft führen, weil dem BGE ein zu unterkomplexes (sehr linkes) Menschenbild zu Grunde liegt, sowie weitreichende ökonomische Unkenntnis.
Die „Feldversuche“, zumindest die, die ich mitbekommen habe, sind auch vollkommen ungeeignet, die potentiellen Probleme zu erfassen.
Hier herrscht Wunschdenken. Natürlich wirkt sich ein zeitlich begrenztes Projekt nicht direkt auf die Erwerbsarbeit aus, wer kündigt seinen Job, wenn der Geldsegen absehbar wieder vorbei sein wird? Ich würde es nicht tun, aber ich würde es unmittelbar machen, wenn ich tatsächlich nicht mehr arbeiten müsste!
Das zweite Problem, ist das der Finanzierung und Inflation, auch die ist in einem lokalen Projekt nicht abbildbar. Im besten Fall, wird, bei gleichbleibender Arbeitsleistung das zusätzliche Geld weginflationiert (mehr Geld bei gleichem Warenangebot). Im schlechtesten Fall, haben die das Nachsehen, die arbeiten gehen.
Ich halte das BGE für eine paradoxe Utopie, eine Art Kommunismus 2.0 welcher auch genauso scheitern wird.
Natürlich brauchen wir einen Umbau der Wirtschaft, aber den sehe ich eher in Konzepten, wichtige Arbeiten (die sonst nicht stattfänden) staatlich oder besser: demokratisch zu organisieren. Das könnte man sogar über die Geldpresse finanzieren, denn so lange Werte geschaffen werden, bleibt die Inflation überschaubar.
Man könnte etwa an jeden Bürger monatlich „Wirtschafts- und Forschungsbonuspunkte“ ausgeben, die dieser dann bestimmten geprüften Wirtschafts- und Forschungsprojekten zukommen lassen kann. Nur als Beispiel für eine Demokratisierung.
Die zweite Seite (Gegenstimme) hatten Sie auch gelesen?
Das sehe ich auch so, es wiederspricht jeglicher Natur. Mit den BGE wird weiter das denken den Menschen abtrainiert um sich gedanken über ihr sein zu machen.