Die Behauptung „basierend auf Fakten“ dürfte sich bei näherer wissenschaftlicher Betrachtung kaum halten lassen; dazu fehlen allein schon die historisch-kritischen Analysen zu den meisten der genannten Quellen. Was die innere Logik des „gekreuzigten“ bzw. „geopferten Erlösers“ angeht, so mag sie vielleicht hier und da auch in mythischen Traditionen anderer Religionen anklingen. Doch fehlt dann allemal der heilsgeschichtliche bzw. apokalyptische und trinitarische Kontext, der dem biblisch bezeugten, einmaligen Kreuzesgeschehen von Golgatha eine unverwechselbare, ja unermessliche Bedeutung verleiht. Mögen strukturell analoge Ahnungen in anderen spirituellen Traditionen aufleuchten, so spricht das am Ende nur für die eigentliche, nicht mythisch, sondern geschichtlich zu verortende Wahrheit der Offenbarung des göttlichen Gnadenwillens in Jesus Christus.
Drusius
7 Monate vor
Eine Kreuzigung fand wohl in Konstantinopel statt, dort befindet sich ein Grab Chriti. Das jesuitische Weltbild von Petavius etc. dürte das Geschichtsbild der damals Herrschenden sein.
Eine weitere Kreuzigung soll in Paris stattgefunden haben, wo heute „Sacre Coer“ steht. Vater und Sohn sollen gekreuzigt worden sein, wird in neuerer Geschichtsschreibung behauptet. Eins steht fest, es war ein sehr beliebtes Verfahren, Widersacher gleich ins Himmelsreich zu bringen. Insofern ist das im Bereich des Möglichen.
Die Behauptung „basierend auf Fakten“ dürfte sich bei näherer wissenschaftlicher Betrachtung kaum halten lassen; dazu fehlen allein schon die historisch-kritischen Analysen zu den meisten der genannten Quellen. Was die innere Logik des „gekreuzigten“ bzw. „geopferten Erlösers“ angeht, so mag sie vielleicht hier und da auch in mythischen Traditionen anderer Religionen anklingen. Doch fehlt dann allemal der heilsgeschichtliche bzw. apokalyptische und trinitarische Kontext, der dem biblisch bezeugten, einmaligen Kreuzesgeschehen von Golgatha eine unverwechselbare, ja unermessliche Bedeutung verleiht. Mögen strukturell analoge Ahnungen in anderen spirituellen Traditionen aufleuchten, so spricht das am Ende nur für die eigentliche, nicht mythisch, sondern geschichtlich zu verortende Wahrheit der Offenbarung des göttlichen Gnadenwillens in Jesus Christus.
Eine Kreuzigung fand wohl in Konstantinopel statt, dort befindet sich ein Grab Chriti. Das jesuitische Weltbild von Petavius etc. dürte das Geschichtsbild der damals Herrschenden sein.
Eine weitere Kreuzigung soll in Paris stattgefunden haben, wo heute „Sacre Coer“ steht. Vater und Sohn sollen gekreuzigt worden sein, wird in neuerer Geschichtsschreibung behauptet. Eins steht fest, es war ein sehr beliebtes Verfahren, Widersacher gleich ins Himmelsreich zu bringen. Insofern ist das im Bereich des Möglichen.