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Lätril vs. Krebs: Eine Geschichte aus Australien

von Dr Montford

- 22.08.2014 -

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freeman
freeman
11 Jahre vor

@Helena: bitte poste keine Unwahrheiten. Wir haben mit den „Gesundheitsbehörden“ auch so schon unsere liebe Not. (siehe den Artikel auf wikipedia)

Die Wahrheit sieht anders aus:

Unzählige Therapeuten in Deutschland heilen mit Amygdalin. Manche stellen die Infusionsgrundlage aus Kaltpressung selbst her und verabreichen das Äquivalent von über 1000 Aprikosenkernen intravenös.
Die Klinisch Wirksamkeit wurde schon von Professor Dr. Kanematsu Sugiura, in den 70er Jahren bewiesen. Seine Dokumentation wurde allerdings aus Pubmed entfernt. warum wohl, wenn die angebliche Unwirksamkeit damit festgestellt wurde?
Die Ungiftigkeit wurde durch Sachverständige beim Niedersächsischen Oberverwaltungsgericht bestätigt. Und zwar am 31. Mai 2007! Daher darf eine Apotheke in Hannover, Lätril herstellen und vertreiben.
Hier kann der Verlauf des Prozesses nachgelesen werden:
http://www.nebel.cc/OVG_Niedersachsen_AZ_11_LB_350_05.pdf

ganz liebe Grüße, freeman

edmund otto
edmund otto
11 Jahre vor

Paragraph 5 AMG wurde wohl Pharmalobbyisten geprägt, wie sonst ist es zu erklären, das die Mittel zur Chemotherapie für Unsummen veräußert werden können, schlimmer noch, angewandt werden dürfen.

edmund otto
edmund otto
11 Jahre vor

Pardon! Korrektur: Paragraph 5 AMG wurde wohl von Pharmal…..geschrieben.

Gerhard
Gerhard
12 Jahre vor

In Deutschland darf Amygdalin auf Rezept verkauft werden, nachdem mit dem Urteil des Oberverwaltungsgerichtes Hannover (AZ II LB 350/06; 5 A 1556/04) festgestellt wurde, daß es für Menschen nicht giftig ist und es deshalb abgegeben werden darf.

Helena
Helena
11 Jahre vor

An Gerhard,

vielen Dank für diese Info, denn dies ist was Apothekern bisher gesagt wurde/wird:

Auf das Fehlen klinischer Belege der Wirksamkeit und einer entsprechenden Zulassung für das Produkt „Laetrile“ hat die FDA im Jahre 2000 hingewiesen. Herstellung und Vertrieb von Amygdalinprodukten waren deswegen einzustellen (15). In Deutschland sind keine zugelassenen oder anderweitige verkehrsfähigen Präparate auf dem Markt. Sofern Amydalin als Rezeptursubstanz verfügbar ist, ist auch eine Herstellung im Rahmen einer Individualrezeptur abzulehnen. Denn Amygdalin wird von der Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker als bedenklicher Stoff eingestuft.

Bedenkliche Arzneistoffe dürfen nach Paragraph 5 des Arzneimittelgesetzes (AMG) nicht in Verkehr gebracht werden. Eine Abgabe ist somit für Amygdalin selbst dann unzulässig, wenn eine ärztliche Verordnung vorliegt.

Viele Grüße!

Doris
Doris
11 Jahre vor

ich kann mich noch gut an die Warnungen meiner Eltern erinnern, daß das Essen von Kirsch- Aprikosen- Pfirsich und etlichen anderen Kernen, wegen der enthaltenen Blausäure (ein Folgeprodukt des oben beschriebenen Amygdalins) lebensgefährlich sei. Gleichzeitig erinnere ich mich an meine Großmutter, die meiner verzweifelten Tante bei einer nicht gewollten Schwangerschaft mit 16 Jahren geriebene Obstkerne (ich glaub es waren Aprikosen- und Kirschkerne) mit Honig gebraten und anschließend getrocknet, sodaß sie wie Bonschen zu essen waren, über eine Woche lang gab, und meine Tante hat damals definitv kein Kind bekommen. Die ethischen Aspekte dieses Handelns möchte ich erst mal aussen vorlassen, aber fest steht, meine Tante hat erst Jahre später ein Kind bekommen. Im Bezug auf Ihren Artikel hier, könnte ich mir durchaus vorstellen, daß die Blausäure nur „schneller“ als normal wachsende Zellen im Körper abtötet, was die Parallele zu Krebszellen bestätigen würde. Hat hier jemand ähnliche Erfahrungen?

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