Ob „Leviathan“ als Symbol für ein Staatswesen taugt, dass seine Bürger bis aufs Blut aussaugt, mag jeder für sich entscheiden. Es gibt da treffendere Sinnbilder. Die geistigen Urheber jedenfalls verbargen hinter der Symbolfigur des Leviathan nichts, das unter den Begriff „Mit- und Zwischenmenschliches“ fällt. Das hebräische Wort Leviathan bedeutet „der sich Windende“. Die Beschreibungen dieses kosmischen Seeungeheuers enthalten daher Züge einer Schlange, eines Drachens, oder eines Wals. Alles Tiere, die sich durch schlängeln fortbewegen. Darum nutzten die Alten sie als Symbole für den physikalischen Sachverhalt einer Schwingung, einschließlich der dazugehörigen Gesetze.
Weil der Leviathan die von ihm erschaffene Welt umfasst, ist damit der Superpulsar der Weltschöpfung gemeint. Einst hob er sie bei seiner Entfaltung ins Dasein und wird sie nach seiner Einfaltung am Ende wieder hinwegraffen. Nur um sie, wie der Phönix aus der Asche, nach einer langen Weltennacht, wieder erneut zu Entrollen. Damit erschafft er für die von ihm eingefangenen Seelen ein neues Weltenrad. Auf ihm müssen sie im Kreislauf ihrer Wiedergeburten, das Abenteuer Welt, erneut erkennend und genießend und leidend, erleben.
Otto Jung
Ob „Leviathan“ als Symbol für ein Staatswesen taugt, dass seine Bürger bis aufs Blut aussaugt, mag jeder für sich entscheiden. Es gibt da treffendere Sinnbilder. Die geistigen Urheber jedenfalls verbargen hinter der Symbolfigur des Leviathan nichts, das unter den Begriff „Mit- und Zwischenmenschliches“ fällt. Das hebräische Wort Leviathan bedeutet „der sich Windende“. Die Beschreibungen dieses kosmischen Seeungeheuers enthalten daher Züge einer Schlange, eines Drachens, oder eines Wals. Alles Tiere, die sich durch schlängeln fortbewegen. Darum nutzten die Alten sie als Symbole für den physikalischen Sachverhalt einer Schwingung, einschließlich der dazugehörigen Gesetze.
Weil der Leviathan die von ihm erschaffene Welt umfasst, ist damit der Superpulsar der Weltschöpfung gemeint. Einst hob er sie bei seiner Entfaltung ins Dasein und wird sie nach seiner Einfaltung am Ende wieder hinwegraffen. Nur um sie, wie der Phönix aus der Asche, nach einer langen Weltennacht, wieder erneut zu Entrollen. Damit erschafft er für die von ihm eingefangenen Seelen ein neues Weltenrad. Auf ihm müssen sie im Kreislauf ihrer Wiedergeburten, das Abenteuer Welt, erneut erkennend und genießend und leidend, erleben.
Otto Jung