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Editorial Ausgabe 30

von Thomas Kirschner

- 30.07.2010 -

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Horst
Horst
15 Jahre vor

Wir haben dies, wir haben das getan. Den Anfang einer Veränderung könntest du ja bei dir machen, indem du nicht alle Menschen, wie jeder andere, über einen Kamm scherst, Herr Kirschner. […]

Wenn du so überzeugt davon bist, dass die Welt untergeht, warum versteckst DU dich dann hinterm Bildschirm? Ich denke die ANDEREN haben alle Angst?

Du glaubst doch selber noch nicht zu 100% an das, was du schreibst, also rede nicht von verpassten Chancen. Wir sitzen da und warten, ob die Verschwörungen eintreffen, um dann zu sagen „HA, ICH HABS DOCH GEWUSST!“. Jeder Tag birgt neue Chancen, die man NICHT nutzt, bis der Letzte verpulvert, verölt, verbrannt, verbannt wurde.

Vergieß bloß keine Träne, wenn dein Sohn tot in deinen Armen liegt, ist doch bloß die Evolution, und er nimmt dir später nicht den Parkplatz weg. Take it easy, es geht ja nur um wahres Leid, um die Hölle auf Erden, die uns bevorsteht, da sollte man seinen Humor nicht verlieren und die Ruhe bewahren.

Daria
Daria
15 Jahre vor

Hallo zusammen,

beim Lesen musste ich schlucken, aber genau deshalb lese ich das Editorial so gerne!

Ja, wo geht es hin? Ändern kann ich ja traurigerweise nichts, aber dank eurer Informationen, Hinweise und Rätschläge ist zumindest für mich und meine Lieben gesorgt – soweit man das eben tun kann.

Ich sehe es wie du Thomas, tun was man kann und dann das positive sehen! „Leben als wenn jeder Tag der letzte wäre“ bekommt da eine ganz neue Bedeutung…

Die Welt kocht und das nicht erst seit gestern und – ja – wir schauen zu, wenn überhaupt. Ich denke, jeder von uns kennt so viele Leute die einfach nicht wissen wollen, was los ist. Und genau deshalb danke ich euch für eure grandiose Arbeit. Ihr verkauft uns nicht nur die Gasmasken, ihr erklärt auch noch warum wir sie brauchen und wie wir sie benutzen sollen! Das ist doch super!

Eure Arbeit ist wichtig und gut und wenn alles zusammenbricht, dann schickt mir doch bitte einen Papierflieger rüber, ich will die Informationen haben, egal wie unangenehm sie sind. Angst macht mir nur, was ich nicht kenne!

Danke.

Und nur das Beste für dich, Thomas, deine Frau deinen Sohn, deine Mutter, alle fest angestellten und frei schaffenden Mitarbeiter, für die Hausschweine und alle, die sich nicht einfach nur mit der Situation abfinden, sondern die etwas tun!

Bis zur nächsten Ausgabe!

Joska Ramelow
Joska Ramelow
15 Jahre vor

Wir bewegen uns nun mal in historischen Zyklen. Es ist momentan durchaus eine heiße Phase komprimierter struktureller Übergänge angesagt. Das wird sich aufgrund der Aussagen der unkonventionellen und konventionellen Zukunfstforschung noch ein paar Jahre hinziehen.

Zu Zeiten der Renaissance / Inquisition wurden zeitgleich auch neue wegbereitende Entwicklungen losgetreten, die sich anhand vieler Beispiele revolutionärer / evolutionärer Veränderungen im Denken der Menschen niederschlugen. Unter anderem in Kunst und Kultur, wo die dritte Dimension in der Malerei eingeführt wurde, oder polytonale Musik, um dann weitere gesellschaftliche Beriche zu erfassen, deren Entwicklungen und Nachwirkungen wir noch heute erfahren. Ohne die Entstehung von kleinen diskreten Kreisen, in denen sich helle Köpfe treffen konnten, die frei über den inquistorischen Tellerrand der mittelalterlichen Geselschaftsverfassung schauen konnten, gäbe es heute kein Verständnis von Demokratie, Sozialismus, Kooperativen oder anderen utopischen Vorstellungen neuer Gesellschafts und Lebensentwürfe.

Es erscheint schon so, das heutzutage auch das Phänomen der Massenblindheit, trotz immer mehr bildgebender Verfahren in Haus und Büro, das gleiche Paradoxon hervorbringt, mit dem sich schon Galilei seinerzeit bei der Vostellung seiner Jupitermonde herumschlagen musste. Wie die drei Affen am Tempel in Nikko, Japan: ‚Nichts sehen, nichts hören nichst reden!‘

Nichts desto trotz erscheint es schon so , das Kuhns These des Paradigmenwechsels in der ‚Wissenschaft‘ gleichzeitig am Werk zu sein scheint. Viele Erkenntnisse aus der post-Einstein’schen Quantenphysik (Unschärferelation etc.) haben ihren Weg in allgemeine Anwendungen gefunden, obwohl wir immer noch den Märchen der Macher und Beweger in Bereichen der Energiegewinnung, der Medizin, im Nahrungsmittelbereich oder im Finanzwesen aufsitzen.

Die Freiheit kostet durchaus etwas mehr, Herr Kirschner. Aber dafür gibt es ja das NEXUS Magazin zu kaufen.

Als extracurriculäre Sommerbeschäftigung könnte ich anraten, sich mal mit dem Studium der Zyklen zur gegenwärtigen Weltlage bei Claude Weiss oder Raymond Merriman kundig zu machen. Sie gehören zu einer stetig wachsenden Gruppe neuzeitlicher Astrologen, die seit Jahrzehnten schon die Weltlage beobachtet haben, und sowohl die Ereignisse um 9/11, als auch die Kreditkrise schon Jahre im Voraus kommentieren konnten. Es existiert auch ein Buch dazu (Wendezeit 2010-2012) das die heißeste Phase dieser Entwicklungszeit astrologisch (Sternenuhrkompass) aufgrund der zyklischen Muster beschreibt. Momentan überschneiden sich Resonanzen dreier Zyklen. (ca. 1965-68, 1929-32, 1490-1519), voila!

Es sind aufwühlende Zeiten, durch die wir uns jetzt alle bewegen, aber da die nihilistische Armageddonpartitur zu spielen, kann ich nur als den gleichen Ausdruck von Tony Hayward (kürzlich geschasster BP-Boss) auffassen…: ‚I want my life back‘.

Mein persönliches und berufliches Leben hat schon seit Jahrzehnten unter der Pressur von Big Pharma gelitten. Da kann ich nur sagen: ‚ I know how to do poverty‘. Das sagte eine arme waschingtoner Schwarze, als sie vor laufender Kamera gefragt wurde, wie sie denn mit der Finanzkrise umzugehen gedenke. ‚Ihr studiert das nicht auf euren blitzfeinen Colleges für Beriebswirtschaft und Volksökonomie‘, kommentierte sie augenzwinkernd den verblüfften Journalisten.

Also, nicht verzagen im 2010-er Sommerloch und weiterhin intensiv beobachten was sich jetzt abspielt. Es wird alles noch als Material gebraucht werden. Und den Sohnemannn auch mal wieder zur Weltentdeckung mit ins Freie nehmen, damit wieder frische Luft in die ausgelaugte Atmosphäre dringt. Hinschauen und erleben!

Mit sonnen-freundlichen Grüssen aus London

Ludwig
Ludwig
15 Jahre vor

Geiles Cover! 😀

Sardia
Sardia
15 Jahre vor

Also ich hab’s zur Abwechslung mal nicht sooo persönlich genommen und auch nicht als Angriff des Schreibers aufgenommen.

Ich hab einfach nur die Fakten rausgesammelt und mich am ein wenig cholerisch-theatral ironischen Stil erfreut.

Cheers! 😀

fopa
fopa
15 Jahre vor

Ich stelle fest, dass ganz viele Leute ziemlich traurig aus der Wäsche gucken, dass alles nicht so rosig ausschaut. Jedoch ist es alles schon viel schlimmer gewesen. Wenn uns der Vergleich jetzt mal gelingt, wird uns nicht überraschen, dass so eine kleine Gasmaske und ein Minidetektor eine ganz gute Anschaffung sind. Trotzdem, wer nicht überleben will, sollte sich noch mal ein Schnitzel leisten. So eine kleine Mahlzeit, bevor es in den Abgrund geht!

Vermutlich wurde unser Hang zur Naivität gut ausgenutzt und wir konnten sehr oft ganz gut schlafen. Immerhin wäre das eine gesündere Art gewesen zu leben, als sich ständig von einer Mücke das Leben schwer machen zu lassen – auch wenn sie theoretisch schon hätte Malaria übertragen können, oder Borreliose usw.

Nun ja, der Artikel scheint mir in allem Witz und Ironie ein bisschen zu hämisch, als dass er mich zum Kauf eines Schutzanzuges gegen nuklearen Fallout animieren würde. Nichts in ungut 😉

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