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Editorial Ausgabe 37

von Thomas Kirschner

- 03.10.2011 -

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goldenes Kalb
goldenes Kalb
14 Jahre vor

Ja, so leid es mir auch tut, aber auch unter diesen Text muss ich wieder meine unerhebliche Meinung schreiben, die eher weniger positiv ausfallen wird. ich sage es nochmal, wie auch schon bei meinen anderen Kommentaren, ich finde es absolut verwerflich, Ideale so schön in Worte zu verpacken und dann zu verkaufen. Und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Menschen, die sich die Bauanleitung für den Stein der Weisen gekauft haben in irgend einer Form damit glücklich werden.
Weisheit kann nicht käuflich sein, weil sie dem Unsinn von Geld und damit verbundenem Besitzdenken entgegensteht. Das liegt in der Natur der Sache und stellt damit ein absolutes Paradoxon dar.

Tristan
Tristan
14 Jahre vor

… wir sind doch noch mit der (Wieder-) Herstellung des Seins beschäftigt, wodurch die Herstellung des magischen „Steins“ das Resultat unseres wahrhaftigen Seins sein wird … Die herzlichsten Grüße, und auch Ihnen alles Gute.

Guerilla Ontologe / BdSO
Guerilla Ontologe / BdSO
14 Jahre vor

Hi Thomas!

Was soll ich sagen? Du hast mir wieder, wie so oft, aus der Seele gesprochen. Und laut Quantenphysik wird das Unwahrscheinliche dann doch sehr wahrscheinlich, wenn man auf das Unwahrscheinliche setzt. Also gestalten wir uns unsere Zukunft auch dadurch aktiv mit.
(Ja, soll jetzt keine Hirnverdrehung sein … ;-))
Je mehr wir also auf das „Unwahrscheinliche“ setzen, umso eher entziehen wir uns diesem Wahnsinnskreislauf.
Und was die „objektive Wissenschaft“ betrifft, so war sie ja nie wirklich objektiv (gibt es so was überhaupt???), sondern genauso dogmatisch wie die institutionalisierten Religionen und genauso subjektiv wie die Menschen, die diese Wissenschaft in die Vorherrschaft gebracht haben. Und seien wir mal ehrlich, ist nicht die sog. objektive Wissenschaft mit ihren Dogmen und Bewußtseinsversklavung an die Stelle der Kirche getreten um uns zu unterjochen?
Insofern hast du völlig recht, dass uns diese sog. Wissenschaft an den Abgrund führt (ach nein, da sind wir ja doch schon) oder, ich würde sagen, sogar darüber hinaus führt. Ein Absturz ins bodenlose Schwarze …
Und vielleicht ist es sogar ja auch noch wichtig, das wir hier mit unserer Welt und unseren Weltbildern so richtig vor „die Wand“ gefahren werden. Denn die Illusion ist dermaßen hartnäckig, das wir´s (wir Menschen) sonst ja nie kapieren werden (nein, ich will das nicht wirklich glauben, bin ja kein Masochist, aber mal ehrlich, dieser Gedanke kann einem ja schon kommen. Oder?).

>> Was kann uns also noch retten? Nichts von dieser Welt, wenn Sie mich fragen.<< Na, und das uns nichts von DIESER Welt retten kann, das war mir schon als Kind klar. Mit den Kräften dieser Welt läßt sich nur das Herstellen, was uns in den schon besagten Abgrund führt. Kann man sich durch ziehen am eigenen Schopfe aus dem Sumpf ziehen? Welche Kräfte hier wirksam werden müssen, das kann, glaube ich, jeder selbst herausfinden! Also nicht mehr auf die Autoritäten und Lehren und Wissenschaften und und und vertrauen. In sich selber schauen! Der Schlüssel ist doch IN uns, also DIE Autorität, wenn wir denn unbedingt eine brauchen, ist IN uns! Die Wissenschaft, die uns wirklich helfen kann und eine wirkliche Wissen-Schaft (von Wissen schaffen) ist, ist IN uns. Da ist der Schlüssel! Also, lieber Thomas, lass uns bitte den Stein kochen. Ich habe noch nicht angefangen (warum auch immer), hoffe aber inständig, dass wenn ich nicht rechtzeitg fertig werde, Du mir einen Krümel davon mal leihen kannst ... ... 😉 In diesem Sinne HEITER WEITER Howard der Delphin alias Bernhard de Saint-Omer

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