Die Menge macht das Gift. Bei Süchten ist es aber ein anderes Problem.
uta
1 Jahr vor
denke auch mal, das nikotin ist die eigentliche sucht, rauchen hat nunmal schadstoffe wie teer und kohlenmonxid, das einzuatmen ist bestimmt nicht gesund, wovon auch immer. (und ich bin raucherin und muss mich nun einschrânken wg krankheit ^^)
Renan
1 Jahr vor
@drusius Das berühmte Paracelsus-Zitat hat beim Tabak sicher seine Gültigkeit. Die Frage ist dann, wer mit welchen Mitteln Einfluss darauf nimmt, welche Menge als ungiftig empfunden wird. Aus wissenschaftlicher Sicht ist das im Fall kommerzieller Zigaretten unstrittig. Und was die Sucht angeht: Die macht einen nicht eben mündiger und erschwert ein weises Abwägen der zumutbaren Dosis, da haben Sie Recht.
@uta Alles Gute für Sie und Ihre Gesundheit! Ich hoffe, Ihnen gelingt der Absprung – oder zumindest die Einschränkung. Wie im Artikel erklärt, ist Nikotin allein nicht für die Sucht verantwortlich zu machen. Diverse Tabakkonzerne haben erwiesenermaßen suchtverstärkende bzw. suchtforcierende Stoffe in die Rezeptur vieler ihrer Tabakprodukte inkludiert Wer verdienen will, tut gut daran, die Kundschaft fest an sich zu binden. Perfide, aber leider wahr.
Wolfgang
1 Jahr vor
Früher rauchte ich regelmäßig. Ich bin froh, dass ich dies nicht mehr brauche. Aber wenn ich die Sache genau betrachte, muss ich sagen, dass die erste Zigarette am Tag ein gewisses Wohlsein verursacht hatte. Wahrscheinlich wäre eine Zigarette pro Tag, oder pro Woche gesundheitsfördernd. Nachzuweisen ist das nicht, da niemand in diesem Umfang zu rauchen pflegt.
Zudem finde ich inzwischen den Geruch von Zigarettenrauch abstoßend, und rauchende Personen haben für mein Empfinden einen üblen Mundgeruch.
Bekomme ich die Gesundheit fördernde Wirkung des Rauchens durch gelegentliches Passivrauchen?
Renan
1 Jahr vor
@ Wolfgang
Vermutlich kommt es stark darauf an, was sie rauchen. Die meisten kommerziellen Tabakprodukte enthalten gesundheitsschädliche und suchtfördernde Zusatzstoffe. Ich würde nicht soweit gehen, dass es körperlich gesund wäre, geringe Mengen Tabak zu rauchen, aber greift man zu Naturtabak und belässt es bei wenigen Zigaretten pro Woche, wird es jedenfalls kaum schaden – und wo Genuss, Wohlbefinden und Kontemplation Einzug halten, mag auch die Lebensqualität insgesamt steigen. Im Artikel, gerade zum Ende hin, gehe ich auf diese Aspekte ein – falls Sie möchten, können sie das Heft hier als Print oder E-Paper erwerben: https://www.nexus-magazin.de/ausgaben/nexus-magazin-116-dezember-januar-2025
Die Menge macht das Gift. Bei Süchten ist es aber ein anderes Problem.
denke auch mal, das nikotin ist die eigentliche sucht, rauchen hat nunmal schadstoffe wie teer und kohlenmonxid, das einzuatmen ist bestimmt nicht gesund, wovon auch immer. (und ich bin raucherin und muss mich nun einschrânken wg krankheit ^^)
@drusius Das berühmte Paracelsus-Zitat hat beim Tabak sicher seine Gültigkeit. Die Frage ist dann, wer mit welchen Mitteln Einfluss darauf nimmt, welche Menge als ungiftig empfunden wird. Aus wissenschaftlicher Sicht ist das im Fall kommerzieller Zigaretten unstrittig. Und was die Sucht angeht: Die macht einen nicht eben mündiger und erschwert ein weises Abwägen der zumutbaren Dosis, da haben Sie Recht.
@uta Alles Gute für Sie und Ihre Gesundheit! Ich hoffe, Ihnen gelingt der Absprung – oder zumindest die Einschränkung. Wie im Artikel erklärt, ist Nikotin allein nicht für die Sucht verantwortlich zu machen. Diverse Tabakkonzerne haben erwiesenermaßen suchtverstärkende bzw. suchtforcierende Stoffe in die Rezeptur vieler ihrer Tabakprodukte inkludiert Wer verdienen will, tut gut daran, die Kundschaft fest an sich zu binden. Perfide, aber leider wahr.
Früher rauchte ich regelmäßig. Ich bin froh, dass ich dies nicht mehr brauche. Aber wenn ich die Sache genau betrachte, muss ich sagen, dass die erste Zigarette am Tag ein gewisses Wohlsein verursacht hatte. Wahrscheinlich wäre eine Zigarette pro Tag, oder pro Woche gesundheitsfördernd. Nachzuweisen ist das nicht, da niemand in diesem Umfang zu rauchen pflegt.
Zudem finde ich inzwischen den Geruch von Zigarettenrauch abstoßend, und rauchende Personen haben für mein Empfinden einen üblen Mundgeruch.
Bekomme ich die Gesundheit fördernde Wirkung des Rauchens durch gelegentliches Passivrauchen?
@ Wolfgang
Vermutlich kommt es stark darauf an, was sie rauchen. Die meisten kommerziellen Tabakprodukte enthalten gesundheitsschädliche und suchtfördernde Zusatzstoffe. Ich würde nicht soweit gehen, dass es körperlich gesund wäre, geringe Mengen Tabak zu rauchen, aber greift man zu Naturtabak und belässt es bei wenigen Zigaretten pro Woche, wird es jedenfalls kaum schaden – und wo Genuss, Wohlbefinden und Kontemplation Einzug halten, mag auch die Lebensqualität insgesamt steigen. Im Artikel, gerade zum Ende hin, gehe ich auf diese Aspekte ein – falls Sie möchten, können sie das Heft hier als Print oder E-Paper erwerben: https://www.nexus-magazin.de/ausgaben/nexus-magazin-116-dezember-januar-2025